Sakramente
»Wird Christus tausendmal in Bethlehem gebor`n – und nicht in dir; du bleibst verlor`n.« (Angelus Silesius, 1675)
Die Kirche bietet in den 7 Sakramenten konkrete Zeichen des Glaubens für den Alltag an, bewusst mit und aus Christus zu leben.
Die hl. Taufe als grundlegendes Sakrament wird für jedes Lebensalter angeboten.
Voraus geht ein Gespräch mit dem Seelsorger der Pfarrei.
Getauft wird in St. Clemens nach Absprache vor allem am Samstag (zwischen 11.00h bis 15.00h) und in der Vorabendmesse um 17.30h; außerdem einmal im Monat am Sonntag in der hl. Messe um 10.00h.
Bringen Sie bitte zum Vorbereitungsgespräch das Dokument von der Anmeldung des Kindes beim Standesamt „Für religiöse Zwecke“ mit.
Für die Taufe ist mindestens ein katholischer Pate/Patin erforderlich. (Christen, die nicht mehr Mitglied ihrer Kirche sind, können nicht Pate sein.)
Die hl. Firmung wird als Sakrament der Mündigkeit einem Christen angeboten, wenn er wenigstens 16 Jahre alt ist. Es wird nach einer mehrmonatigen Vorbereitung meistens von einem Bischof gespendet.
Die hl. Beichte (Bußsakrament) gilt als das Sakrament der ständigen Versöhnung mit Gott und den Menschen; es saniert die Taufe und hat einen befreiende Wirkung zum positiven Leben (von Ostern her). Es wird als Einzelbeichte in einem Beichtraum in der Kirche jeden Samstag von 16.45 bis 17.15 vor der Vorabendmesse angeboten wie auch als Beichtgespräch nach Vereinbarung.
Die hl. Kommunion ist das persönliche Geschenk der Eucharistiefeier (hl. Messe) an den Christen, der „in Kommunion“ (Gemeinschaft) mit Christus und den Menschen leben will.
Sie wird in jeder Eucharistiefeier angeboten.
Die hl. Krankensalbung offenbart Gottes Sorge für den ganzen Menschen. Sie kann heute (im Gegensatz zu früher als einmalige „Letzte Ölung“) bei schwerer Krankheit, vor Operationen oder Leiden des Alterns öfter empfangen werden.
Am 2. Pfingsttag wird in St. Clemens seit Jahren im Gemeindegottesdienst um 10.00 h dieses Sakrament allen kranken und älteren Besuchern angeboten.
Das Sakrament der Weihe besteht aus drei Stufen: Diakonat, Priestertum, Bischof. Es wird immer von einem Bischof gespendet, meistens in der Bischofskirche: dem Dom zu Hildesheim.
Das Sakrament der Ehe ist die freiwillige Zusage zweier Menschen vor Gott, eine ausschließliche und unbegrenzte partnerschaftliche Verbindung einzugehen mit dem gemeinsamen Ziel der Gründung einer Familie. Es ist die Antwort zweier Menschen auf die Einladung Jesu, die grenzenlose und bedingungslose Liebe Gottes zu den Menschen in ihrer Ehe mit seiner Hilfe trotz aller menschlichen Schwächen zu leben.
Für die Vorbereitung einer kirchlichen Trauung ist der Pfarrer des Wohnsitzes der Brautleute zuerst zuständig.
In Hannover bietet die ↗ Kath. Familienbildungsstätte (Goethestr. 31) in bestimmten Abständen Ehevorbereitungskurse an.
Die katholische Kirche nimmt das Scheidungsverbot Jesu sehr ernst, bietet aber denen, deren Ehe zerbrochen ist – auch im Blick auf eine zweite Ehe – Beratung und Beistand an.
Eine besondere Kontaktstelle für Ehe-, Lebens- und Erziehungsberatung findet man in Hannover im Kirchenladen ↗ [ka:punkt] in der Grupenstr. 8 (Nähe Marktkirche)
Die kirchliche Beerdigung zählt zwar nicht zu den 7 Sakramenten, hat aber seit alters her eine besondere Bedeutung als Zeichen der christlichen Trauer, aber auch der österlichen Hoffnung auf ein Leben, das nicht mehr sterben kann und soll.
Neben einem Wort-Gottesdienst auf dem Friedhof kann die Gemeinde durch ein besonderes Gedenken in ihrer täglichen hl. Messe („Requiem“ oder Auferstehungsfeier) ihre Anteilnahme und Fürbitte ausdrücken. (Diese Gottesdienste können auch nach bestimmten Zeitabschnitten (z.B. als Jahrgedächtnis) wiederholt werden.)




